AGB Lektorat Korrektorius2018-10-22T16:14:20+00:00
AGB Lektorat Korrektorius

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN

AGB Lektorat Korrektorius

§1 Auftragserteilung und Gültigkeit der AGB

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für den gesamten Geschäftsverkehr zwischen dem Kunden (Auftraggeber) und dem Lektorat Korrektorius (Auftragnehmer). Mit der Auftragserteilung bestätigt der Auftraggeber, dass er die vorstehenden AGB zur Kenntnis genommen hat und auch akzeptiert. Abweichungen von den AGB, ergänzende Nebenabreden und Vereinbarungen bedürfen der Schriftform. Die Auftragserteilung hat stets schriftlich (bspw. per E-Mail) zu erfolgen. Mit der schriftlichen Bestätigung durch den Auftragnehmer gilt der Auftrag als angenommen.

§2 Ausführung

Die Bearbeitung der Texte durch den Auftragnehmer umfasst abhängig von Auftrag und Wunsch des Auftraggebers die Überprüfung und Berichtigung von Orthographie, Interpunktion, Grammatik und Silbentrennung („Korrektorat“) bzw. von Sprache und Stil („Lektorat“). Die Prüfung der sachlichen sowie fachlichen Richtigkeit der Inhalte („Wissenschaftslektorat“), Layoutüberprüfung oder Plagiatsprüfung wird nur bei entsprechendem schriftlichem Auftrag durchgeführt. Allen verfügbaren Leistungen liegen stets die geltenden Regeln sowie Empfehlungen der neuen deutschen Rechtschreibung gemäß DUDEN zugrunde.

§3 Preise

Es gelten, soweit keine anderweitigen schriftlichen Vereinbarungen getroffen wurden, die zum jeweiligen Zeitpunkt der Auftragserteilung gültigen Preise des Lektorat Korrektorius, wie sie auf https://www.korrektorius.de/preise-lektorat/ zum Zeitpunkt der Auftragsanfrage ausgewiesen sind. Sobald von Seitenpreisen die Rede ist, handelt es sich hierbei stets um eine branchenübliche Normseite à 1500 Zeichen inkl. Leerzeichen und Fußnoten. Alle Preise gelten ausschließlich für eine Überarbeitung in elektronischer Form bzw. elektronischer Medien. Verlangt der Auftraggeber hingegen ein Lektorat in Papierform, ist dies im Vorfeld der Auftragserteilung anzugeben und es ist ein erhöhtes Honorar zu vereinbaren.

§4 Lieferung

Einzuhaltende Lieferfristen erfordern eine beiderseitige schriftliche Vereinbarung und erlangen nur bei schriftlicher Bestätigung durch den Auftragnehmer bindende Gültigkeit. Sobald der bearbeitete Auftragsinhalt fristgemäß elektronisch oder postalisch an den Auftraggeber versendet wurde gelten die vereinbarten Lieferfristen als erfüllt. Ist es absehbar, dass ein Liefertermin nicht einzuhalten ist, verpflichtet sich der Auftragnehmer, den Auftraggeber unverzüglich darüber zu informieren und einen neuen Termin vorzuschlagen. Der Auftraggeber hat das Recht bei einer vom Auftragnehmer verschuldeten erheblichen Terminüberschreitung vom Auftrag zurückzutreten. Der Auftraggeber wird dabei jedoch nicht von der Pflicht zur Vergütung bereits erbrachter Leistungen entbunden. Durch den Auftraggeber nachträglich eingebrachte Änderungen oder Erweiterungen des Auftrags können die Lieferfrist ggf. verlängern und bedürfen der beiderseitigen Vereinbarung eines neuen Liefertermins.

§5 Haftung

Werden trotz aller Sorgfalt des Auftragnehmers erhebliche Mängel am Auftragsinhalt festgestellt, so ist dies durch den Auftraggeber unter möglichst genauer Beschreibung der Mängel innerhalb von 10 Tagen nach Erhalt der Leistung in Schriftform zu reklamieren. Wenn innerhalb der benannten Frist keine Reklamation erfolgt, gilt die Bearbeitung als anerkannt. Es ist für die Mängelbeseitigung durch den Auftraggeber eine angemessene Frist zu setzen. Falls die Mängelbeseitigung fehlschlagen sollte, so hat der Auftraggeber das Recht die Höhe der Vergütung entsprechend der Bedeutung des Mangels an der Gesamtleistung zu mindern. Der Auftragnehmer haftet ausschließlich bei grob fahrlässigem oder vorsätzlichem Fehlverhalten. Die Haftung sowie die Schadensersatzansprüche sind auf die Höhe des jeweils für den Auftrag in Rechnung gestellten Honorars begrenzt. Es wird generell keine Haftung für Folgeschäden, entgangene Gewinne oder Ähnliches übernommen. Da vorgenommene Änderungen am Text (z. B. im Rahmen des Lektorats) stets als Verbesserungsvorschläge anzusehen sind, sind Reklamationen sowie Haftung für stilistische oder inhaltliche Überarbeitungen grundsätzlich ausgeschlossen. Es liegt in der Verantwortung des Auftraggebers vorgenommene Textänderungen auf Stimmigkeit zu überprüfen. Insbesondere die softwarebasierte Plagiatsprüfung kann zu vielfältigen Ergebnissen führen und die letztendlich Aussage, inwieweit es sich um ein tatsächliches Plagiatvergehen handelt, unterliegt der abschließenden Bewertung durch den Auftragnehmer.

§6 Zahlungsbedingungen

Fällig wird das Honorar unverzüglich nach Fertigstellung der vereinbarten Textbearbeitung. Durch das Lektorat Korrektorius ausgestellte Rechnungen sind stets innerhalb von spätestens 10 Tagen nach Erhalt durch den Auftraggeber zu begleichen. Bei umfangreichen Aufträgen kann ggf. eine Anzahlung verlangt werden. Sollte Zahlungsverzug bestehen, dann berechnet der Auftragnehmer ab dem Zeitpunkt Verzugszinsen in Höhe der gesetzlichen Zinsen und je Mahnschreiben eine Gebühr in Höhe von 8,90 € als Aufwandsentschädigung. Weitere rechtliche Schritte behält sich der Auftragnehmer vor.

§7 Vertraulichkeit

Der Auftragnehmer verpflichtet sich dazu, stets alle Daten vertraulich zu behandeln und diese nur zum Zweck des Lektorats bzw. der Auftragsbearbeitung zu verwenden. Eine Weitergabe an Dritte ist dem Auftragnehmer untersagt. Dies gilt auf unbestimmte Zeit auch über den Zeitraum der tatsächlichen Bearbeitung hinaus. Über alle Tatsachen, die dem Auftragnehmer im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit für den Auftraggeber bekannt geworden sind, bewahrt dieser Stillschweigen. Die elektronische Übermittlung von Texten bzw. Daten zwischen dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer erfolgt auf Gefahr des Auftraggebers.

§8 Schlussbestimmungen

Sind oder werden Teile der vorstehenden AGB des Lektorat Korrektorius unwirksam, so wird hiervon die Wirksamkeit der übrigen Bedingungen nicht berührt. Die unwirksame oder ungültige Bestimmung gilt einvernehmlich als durch eine solche ersetzt, die ausgehend von der Interessenlage dem gewünschten und wirtschaftlichen Zweck in gesetzlich zulässiger Weise am besten dient. Alle Sondervereinbarungen neben den AGB bedürfen der Schriftform. Auf das Vertragsverhältnis zwischen dem Auftragnehmer und dem Auftraggeber findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung und ausschließlicher Gerichtsstand für Streitigkeiten im Vertragsverhältnis zwischen dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer ist Hamburg.

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